Selbstständigkeit Start

Selbstständig machen? So gelingt es!

9 erfolgsbringende Tipps für deinen Start in die Selbstständigkeit

Gastbeitrag von Bianca Grams | Selbstständigkeit, ein großes Wort. Klingt zunächst nach viel Arbeit und Verantwortung, oder? Im Rahmen meiner Gründung habe ich mich deshalb oft gefragt: „Will ich das wirklich?“ Aber meine Entscheidung stand innerlich schon lange fest. Bei mir gibt es keine halben Sachen. Nach über 17 Jahren Marketing im Großkonzern ging es für mich ab ins kalte Wasser.

Die Zeit vor dem eigentlichen Start habe ich als besonders intensiv empfunden. Zwischendurch kam mir immer wieder der Gedanke, ich wäre vielleicht gar nicht geeignet für eine Selbstständigkeit und es würde mich möglicherweise überfordern. Und doch war da diese unbändige Neugierde und eine mutige Stimme in mir, die mir zuflüsterte: „Du würdest dich so sehr ärgern, wenn du es nicht wenigstens versuchst.“ Diese Stimme war am Ende lauter als meine Zweifel.

Weil es immer wieder vorkommen kann, dass dich im Gründungsprozess Unsicherheiten oder Ängste plagen, ist es essenziell deine innere Haltung zu überprüfen. Dein Mindset, also deine Überzeugungen, wie du über deine angehende Selbstständigkeit denkst, ist wegweisend für die Art und Weise, wie du in dein Business startest.

Ich möchte dir 9 wirkungsvolle Tipps bzw. Fragen mit auf den Weg geben, solltest du auch darüber nachdenken dich selbstständig zu machen. Außerdem gebe ich dir nützliche Impulse, wie du deine Gründung entspannter angehen kannst.

Über Bianca Grams

Bianca Grams hatte nach über 17 Jahren im Großkonzern genug von der Anstellung & wagte 2022 den Schritt in die Vollzeit-Selbstständigkeit. Sie ist eine vielfältig interessierte Persönlichkeit und erfreut sich gerne an den kleinen Dingen des Lebens.

Jeden Tag bekommen wir unzählige Momente geschenkt. Darin sieht sie unbegrenzte Möglichkeiten sich zu entfalten – ob privat oder beruflich.

Und dieses positive Mindest und eine strahlende Persönlichkeit bringt Bianca nicht nur in ihren Texte, sondern auch in ihre Kundenprojekte mit ein!

Webseite: vielfarbig-marketing.de
Instagram: @vielfarbig.marketing

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9 wertvolle Learnings aus meiner angehenden Selbstständigkeit

1. Welchen Stellenwert hat die Selbstständigkeit für dich?

Ich habe mich rückblickend lange Zeit eher stiefmütterlich um meine Karriere bemüht. Viel zu passiv habe ich als Angestellte andere entscheiden lassen, was mit mir passiert. Obwohl ich einen starken Drang zur Unabhängigkeit habe. Deshalb habe ich mein Business nun auf den ersten Platz gesetzt. Seit Monaten fließt alle Energie und Aufmerksamkeit in mein berufliches Vorhaben. Mittlerweile treffe ich selbstbestimmt Entscheidungen, die in erster Linie meine Bedürfnisse erfüllen. Was die anderen denken und von mir erwarten, ist mir nicht mehr so wichtig. Wenn du sich selbstständig machen willst, dann solltest du deine Prioritäten für dich festlegen und konsequent danach handeln.

2. Was ist deine Motivation deiner Gründung?

Warum willst du dich selbstständig machen, abgesehen vom Geld verdienen? Folgst du damit deinem Purpose, deiner Bestimmung?

Bei mir war es anfangs das Bedürfnis, endlich frei zu sein und mich vom klassischen Hamsterrad zu verabschieden. Doch umso mehr ich in meine Gründungsidee eintauchte, merkte ich, dem ganzen liegt noch etwas anderes zugrunde. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle eine bestimmte Aufgabe im Leben haben, um damit anderen Menschen bzw. der Gemeinschaft dienlich zu sein. Meine Motivation ist, endlich meine Stärken und Talente im höchsten Maß einzusetzen, damit andere davon einen Nutzen haben. Denn es erfüllt mich, helfen zu können. Mein Wissen zu teilen, ist für mich etwas Wunderbares.

Formuliere deine persönliche Vision und horche dafür tief in dich hinein, was du im Leben wirklich willst.

3. Gewöhne dich an die Verantwortung.

Anders als ein Angestellter im Büro hast du als Selbstständiger niemanden, der sich im Zweifel vor dich stellt und dich in Schutz nimmt. Nun heißt es selbst Verantwortung für dein Tun zu tragen. Was zunächst nach einer Bürde klingt, ist aus meiner Sicht eine wunderbare Möglichkeit frei zu entscheiden. Dir stehen alle Möglichkeiten offen. Du kannst deine Ideen formen und zu deinem persönlichen Traumjob kreieren. Warte nicht, bis dir jemand die Zustimmung dafür gibt, sondern werde proaktiv. Mich hat das anfangs etwas überfordert, da ich so viel Eigeninitiative aus meinem Angestelltenjob nicht kannte. Mittlerweile möchte ich diese Freiheit nicht mehr missen.

4. Verabschiede dich von deinen Grenzen.

Wenn du dich selbstständig machst, dann wirst du sehr oft aus deiner Komfortzone heraustreten müssen. Zumindest, wenn du erfolgreich sein möchtest. Mit Bequemlichkeit wirst du nicht weit kommen. Vermutlich wirst du Stimmen hören, die behaupten, dass es ganz leicht sei, dein eigenes Business aufzubauen. Bleib bitte realistisch. Von nichts, kommt nichts. Das gilt hier wie auch im echten Leben. Trotzdem solltest du dich trauen, groß zu träumen. Alles, was du dir vorstellen kannst, ist umsetzbar. Vielleicht nicht sofort, aber zur richtigen Zeit. Dein Durchhaltevermögen wird sich auszeichnen.

Netzwerk aufbauen leicht gemacht!

Netzwerken, so einfach wie Kaffee trinken – klingt das nicht zu gut, um wahr zu sein? Ich finde nicht.

Du hast genug von nervigen Sales-Pitches und wünschst dir echte Verbindungen, aus denen Kooperationen, Weiterempfehlungen und Zusammenarbeiten entstehen können? Dann lade dir meinen Leitfaden für ein nachhaltiges Netzwerk herunter – und mach Schluss mit lästiger Kaltakquise. ;)

5. Gestalte DEIN Business.

Geh in deinem Tempo und vergleiche dich nicht zu viel mit anderen, sondern mach dein Ding. Auch wenn es schwer ist deine Konkurrenz zu beobachten und dabei nicht zu denken: „Die machen das ja großartig. Werde ich auch so erfolgreich sein?“ Verabschiede dich vom Konkurrenzdenken: Wenn du authentisch auftrittst, zieht du automatisch die richtigen Menschen und somit potenzielle Kunden an, die mit dir und deiner Art resonieren. Du wirst es nicht jedem recht machen oder jedem gefallen. Das sollte gar nicht dein Ziel sein.

6. Bau dir ein Netzwerk auf.

Lass dich nicht verunsichern, wenn du nicht den erwarteten Support aus deinem Umfeld bekommst. Andere können nicht immer verstehen, in welcher besonderen Situation du dich befindest. Deshalb ist es umso wichtiger Gleichgesinnte um sich zu haben und dort das nötige Verständnis zu bekommen, was dein Partner oder deine Freunde vielleicht nicht haben, weil sie nicht selbstständig sind oder ein anderes Mindset haben. Ich habe wunderbare Erfahrungen mit Netzwerken, wie dem digitalen Co-Working gemacht. Dort findest du schnell Mitstreiter, die ähnliche Herausforderungen oder Problemstellungen haben. Ein Gedankenaustausch kann sehr erfrischend sein und neue Impulse für dein Business bringen.

7. Lass dir helfen.

Ich hatte glücklicherweise keinen Widerstand bei meiner Gründung. Im Gegenteil: Es war so schön zu sehen, dass meine Idee bei den meisten gut ankam. Das resultierte daraus, dass ich schnell Klarheit hatte, was ich machen möchte. Erstelle dir einen konkreten Plan und lass dich nicht von deinem Weg abbringen. Was nicht bedeutet, dass du keine Kritik annehmen solltest. Im Gegenteil: Wenn sie berechtigt ist, dann kannst du daraus lernen und dich weiterentwickeln. Suche dir dafür einen Mentor, dem du vertraust. Die Person darf schon länger und erfahrener im Business sein. Mir hat dieser Anstoß von außen oft geholfen mich wieder auf Spur zu bringen, die Zweifel über Bord zu werden und mit neuer Tatkraft durchzustarten. Auch das Schreiben eines Businessplan kann dir helfen, deine Idee zu konkretisieren. Dafür gibt es Gründercoaches, die dich ebenso bei deiner Idee bzw. Umsetzung unterstützen.

8. Vertrete selbstbewusst deine Stärken

Umso klarer du dir selbst bist, wo deine Talente liegen und was deine Persönlichkeit besonders macht, umso klarer wird deine Business-Mission und deine Zielgruppe, die du gerne anziehen möchtest. Wenn du deine Werte kennst, dann kannst du diese transparent nach Außen kommunizieren und ihnen auch in deiner Arbeit treu bleiben. Sei dir also deiner Qualitäten bewusst. Im Business zählen nicht nur die fachlichen Qualifikationen. Deine Persönlichkeit macht den Unterschied, wenn du mit deinen Kunden zusammenarbeitest. Bist du unsicher, wo deine Stärken liegen? Du kannst Freunde oder Familienmitglieder, die dich gut kennen, um Feedback bitten. Mich hat es teilweise zu Tränen gerührt, wie andere mich sehen und mir Mut gemacht, meine Vision zu verwirklichen.

9. Folge deinem Herzen.

Manchmal stehe ich mir noch im Weg, weil ich Entscheidungen zu sehr mit dem Verstand treffen will. Du kannst im Voraus nicht alles wissen und deshalb ist es so wichtig mehr auf dein Bauchgefühl zu vertrauen. Versuche deine Selbstständigkeit als ein Abenteuer zu sehen, welches du spielerisch ausprobieren darfst. Das nimmt ein wenig den Druck aus der Angelegenheit. Sei ebenfalls nicht überperfektionistisch und fang einfach an. Du kannst auf dem Weg jederzeit Kurskorrekturen vornehmen.

Es wird immer mal wieder Phasen geben, in denen du dein Vorhaben in Frage stellst. Wenn du weißt, wofür du dich selbstständig machst, dann haben die Zweifel keinen Platz. Es ist ok, Angst vor einer ungewissen Zukunft zu haben. Ich habe mich entschieden, die Angst wahrzunehmen und es trotzdem zu tun. Indem ich die aufkeimenden Sorgen begrüße, schnell wieder verabschiede und dann den Fokus auf meine Stärken, mein Warum und die tägliche Begeisterung an meiner selbst gewählten Arbeit lenke.

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