Tipps für deine Morgenroutine

Deine produktive Morgenroutine:
5 Tipps für einen besseren Start in den Arbeitstag

 Der Wecker klingelt um 05.00 Uhr. Ich steige gut gelaunt aus mein Bett, trinke ein Glas Wasser mit Zitrone und schlüpfe in meine Yoga Pants. Eine Yoga-Session, eine HIT Session und dann noch eine kleine Meditation bevor ich mir eines meiner Weiterbildungsbücher nehme und mich intensiv weiterbilde. Dann geht’s natürlich noch schnell an die frische Luft – Spaziergang mit dem Hund. Und dann kann der produktive Arbeitstag starten.

So oder so ähnlich muss die perfekte Morgenroutine aussehen. Aber ganz ehrlich? Es passt einfach nicht für mich. Denn das Erste, was ich mache, wenn mein Wecker um 06.00 Uhr klingelt, ist auf Toilette zu torkeln, meine Blase zu leeren und irgendwie an den ersten Kaffee zu kommen. Und wehe es wagt jemand, mich dabei anzusprechen.

Ist mein Morgen dadurch schlechter? Nein. Ist er dadurch anders? Ja, definitiv. Denn morgens ist es MIR besonders wichtig, genug Zeit für mich zu haben. Und meine 8 Stunden Schlaf sind mir heilig. Ich habe es oft genug probiert: Bin monatelang um 05.00 Uhr aufgestanden, habe alle Dinge auf der Liste erledigt. Das Ergebnis? Es hat mich einfach nur gestresst und mir den Tag vermiest.

Dennoch muss eine Morgenroutine nichts schlechtes sein. Es ist nur unheimlich wichtig, dass du dir DEINE Morgenroutine entwickelst, die zu DIR und DEINEN Bedürfnissen passt. Leichter gesagt als getan? Hier sind meine 5 Tipps, wie du den richtigen Einstieg in den Tag für dich findest!

Deine Morgenroutine beginnt mit dem Aufstehen!

Ich habe bereits viele Bücher über eine angeblich perfekte Morgenroutine gelesen: 5 Uhr scheint eine magische Zahl zu sein. Aber ganz ehrlich? Ich bin nicht selbstständig geworden, um mir mein eigenes Hamsterrad zu erstellen. Natürlich darfst du gerne um 05.00 Uhr oder sogar früher aufstehen – wenn du dabei trotzdem auf dich und den Schlaf achtest, den dein Körper braucht, um dich durchs Leben zu bringen.

Unser Körper, gerade der weibliche Körper, erbringt großartiges. Dein Körper ist ein Wunderwerk. Gehe daher respektvoll mit ihm um – und auch genügend Schlaf gehört zu einem respektvollen Umgang mit deinem Körper dazu.

Und vor allem scheint der 5 a.m.-Club besonders Männer dominiert zu sein: Richte deine Aufstehzeit nach deinen Bedürfnissen. Du bist selbstständig – also selbstständig dafür verantwortlich, wann du aufstehen und wann du arbeiten willst.

Hast du beispielsweise Kinder, die endlich bis um 07:00 Uhr schlafen und vor 20.00 Uhr Abends hast du eigentlich eh keine Zeit zum Arbeiten? Dann setze dich nicht zusätzlich unter Druck, sondern starte so in den Tag, wie es dir in deiner Situation am besten passt.Möchtest du lieber eine Stunde Ruhe, bevor der Trubel im Haus losgeht? Dann weißt du, was zu tun ist.

Du hast keine Kinder, liebst es aber, erst Abends zu arbeiten, wenn deine angestellten Freunde eigentlich schon im Feierabend sind? Dann nutze die Zeit, die dir guttut und vergeude nicht deine Energie mit zu strammen Regeln.

Du möchtest lieber den Nachmittag ganz ohne Arbeit genießen, kannst aber nicht abschalten, bevor die Arbeit erledigt ist? Dann beginn früher mit deinem Arbeitstag.

Du merkst – deine Aufstehzeit solltest du ganz individuell an dich, deine Lebensverhältnisse, Ziele und Bedürfnisse anpassen. Wenn du sagst: Nicole, es ist zwar echt süß, dass du 8 Stunden Schlaf brauchst – ich fühle mich aber nach 6 Stunden viel fitter. Dann go for it! Nichts ist in Stein gemeißelt und du hast dir deine Freiheit als Selbstständige nicht erkämpft, um dann doch wieder im selbstgemachten Hamsterrad gefangen zu sein.

Ganz egal, wann du aufstehst: Verzichte aber auf die Schlummertaste. Sie ist für deinen Körper und dein Wohlbefinden ein absoluter Albtraum. Du hasst es, aufzustehen? Dann schaffe dir doch nicht immer und immer wieder Situation, die dir so schelchte Laune macht.

Mein Trick 17: Einen absolut nervigen Wecker holen, ihn weit weit wegstellen und glaube mir, du springst aus dem Bett, wenn er klingelt. Und dann ist der Weg zum Badezimmer auch nicht mehr weit.

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Zu jeder Morgenroutine gehört ein Glas Wasser!

Nach dem Aufstehen ist dein Körper dehydriert. Es gibt Menschen, die schwören darauf, das volle Glas Wasser schon direkt auf dem Nachttisch zu haben und direkt nach dem Aufwachen auszutrinken.

Du trinkst lieber Kaffee zum Morgen? Macht auch nichts! Denn nach dem die Blase geleert ist, und die Kaffeemaschine arbeitet, fülle ich mir ebenfalls ein Glas Leitungswasser und trinke es erstmal. Danach kommt direkt der heiße Kaffee mit der leckeren Hafermilch. 

Egal, ob du einen Kaffee trinkst oder nicht – auf das Glas Wasser solltest du definitiv nicht verzichten. Denn dein Körper musste gerade im Idealfall über 8 Stunden auf Wasser verzichten und lechzt nach etwas Flüssigkeit. Ob du dir danach noch einen Tee machst, einfach noch mehr Wasser trinkst oder deinen Kaffee genießt – das ist ganz dir überlassen.

Die erste Stunde nach dem Aufstehen – was darf es sein?

Nach dem Mircale Morning der Millionäre gibt es nun ein recht festes Programm: Bewegung, Weiterbildung, Gedanken und Stille. Die Kombination für alle erfolgreichen Menschen. Aber ich will ehrlich sein: Bis ich mich ansatzweise bewegen kann, vergehen gut und gerne 1-2 Stunden.

Und auch auf das nächste Weiterbildungsbuch oder die Masterclass habe ich am frühen Morgen keine Lust: Denn es soll sich nicht immer alles ums Business drehen. Auch die Stille ist nicht meins. Und Gedanken ordnen auch nicht – denn die sind zu dieser Stunde noch ziemlich leer.

Überlege und probiere aus: Was tut dir am Morgen gut? Was lässt dich geordnet und produktiv starten? Was sorgt bei dir für Ausgeglichenheit und einem Glücksgefühl?

Für mich sieht die erste Stunde so aus: Nach dem ich nun also von meinem brutalen Wecker geweckt worden bin, torkele ich ins Bad und leere erstmal meine Blase. Danach putze ich mir in Ruhe die Zähne und torkele weiter in die Küche. Kaffee! Und ein Glas Wasser. Ist der Kaffee fertig, geht es direkt auf die Couch, Decke über die Beine und ich schalte das ZDF / ARD Morgenmagazin ein. Das Programm ist nicht weltbewegend (ich sage ja, mein Kopf ist zu dem Zeitpunkt noch etwas leer), aber spätestens bei der Tagesschau fühle ich mich abgeholt und weiß, was so in der Welt los ist. Währenddessen nippe ich genüsslich an meinem Kaffee und schnappe mir meinen Hund, der schon auf die Decke zwischen die Beine gesprungen kam und sich müde eingekuschelt hat. Und so streichele ich meine müde Fellnase. Wenn mein Partner zu Hause ist, darf der mir natürlich auch Gesellschaft leisten – und vielleicht die zweite Runde Kaffee vorbereiten.

Danach steht bei mir Spinning an. Das Rad steht in meinem Büro und ich freue mich aktuell immer riesig auf die Workouts. Ich mache meine Workouts am liebsten Morgens – denn ganz ehrlich? Nachmittags bin ich zu unmotiviert dazu und meistens auch zu hungrig.

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Mach dir keinen Druck bei deiner "perfekten" Morgenroutine!

Das wichtigste an einer guten Morgenroutine: Sie stresst dich nicht. Sondern sie verschafft dir ein gutes Gefühl. Wenn du also denkst: Halleluja! Um 5:00 Uhr rennen meine Kids schon wild durch die Wohnung und ich bin froh, wenn ich überhaupt Schlaf bekomme, mach dir keinen Druck, noch früher aufzustehen.

Integriere an deinem Morgen das, was dich glücklich macht. Denn darum geht es. Mache dich zur Priorität und tue dir und deinem Körper etwas Gutes. Das können die klassische Dinge sein, oder ganz individuelle Dinge, die einfach dir in genau diesem Moment einfach gut tun.

Meditation ist nicht nur im 5 am Club ein beliebtes Tool, um entspannt in den Tag zu starten. Es gilt als die Methode, um Stress zu reduzieren und fokussiert zu bleiben. Dennoch ist auch das meditieren nicht ganz so einfach: Selten startest du zum ersten Mal und denkst danach – yessa, war das gut.

Es gibt verschiedene geführte Meditation, die dich an das Thema heranführen. Auch einige Apps wie Headspace oder 7Mind bieten geführte Meditationen an, um dich Stück für Stück an das Thema heranzuführen.

Auch das Journaling sollte nicht unterschätzt werden: die Dinge hinunter zu schreiben, die dich beschäftigen, kann in vielen Fällen schon für eine Erleichterung sorgen. Schreibe auch Dinge auf, für die du wirklich dankbar bist – das setzt deine Probleme in ein Verhältnis zur Realität und oft sind die eigenen Probleme dann doch nicht mehr so groß und unbesiegbar, wie sie scheinen. Aber ganz wichtig: Nicht alles lässt sich mit Journaling und guten Gedanken lösen. Wenn du merkst, dass du unter deinen Problemen und Herausforderungen kaum noch atmen kannst, hol dir professionelle Hilfe. Denn du musst nicht alles alleine meistern und mit etwas Hilfe, können unlösbare Probleme auf einmal doch lösbar werden.

Gönn dir ein bisschen Struktur am Morgen.

Während ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit wirkliche Probleme hatte, überhaupt aus dem Bett zu kommen und mit der Arbeit anzufangen, ist es heute komplett normal geworden, angenehm in den Tag zu starten und mit der Arbeit pünktlich zu beginnen. Es ist also vollkommen okay, wenn dein perfekter Morgen einfach nur daraus besteht, irgendwie durchzukommen.

Ein absoluter Gamechanger waren für mich die täglichen Check-Ins mit der Coworking Crew. Denn zu bestimmten Zeiten treffen wir uns regelmäßig zum Check-In, starten mit einem kurzen Austausch und gehen dann unseren Aufgaben nach oder bleiben sogar noch zu einer Coworking Session.

Es ist vollkommen okay, wenn du nicht alles nach Plan machst – vergeude deine Zeit aber auch nicht mit Prokrastination und mit fehlender Motivation zum Starten. Denn die Gefahr am fehlenden, offiziellen Arbeitsbeginn: Er startet nie.

Wenn du also bereit bist für den nächsten Schritt, deiner Morgenroutine ein wichtiges Upgrade zu geben (Austausch & Motivation gibt’s kostenlos dazu), dann komme zum exklusiven Probemonat ins digitale Coworking – and spice up your morning routine!

Nach deinem 30-tägigen Probemonat hast du die Möglichkeit eine 3-Monats-Mitgliedschaft (für 237 € netto Einmalzahlung) oder eine Jahresmitgliedschaft (für 79 € netto oder 790 € netto Einmalzahlung) abzuschließen.

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